Je komplexer die "Topologien", und je höher die Anforderungen an Geometrie und Oberfläche, desto eher entwickelt sich die NC-Programmierung zum Flaschenhals in der Prozesskette. Mehrere Megabyte große NC-Programme sind keine Seltenheit. und dabei muss jeder einzelne NC-Satz frässtrategisch erst einmal so kalkuliert und mit den Folgeanweisungen abgestimmt sein, dass die Zerspanungsraten, die Werkzeugstandzeiten und natürlich die Qualität der Oberflächen sich zu einem prozessualen Optimum fügen. Luftschnitte sind ebenso kontraproduktiv, wie Absatzmarken, "rasierte" Ecken und Radien oder "vergessene" Restmaterialbereiche.
Kurz: für die NC-Programmierung von High-Speed-Fräszentren braucht es entsprechend HSC-taugliche CAM-Systeme, die sich idealerweise auch noch mit der heute gängigen 3D-Konstruktion perfekt verstehen.
Und genau das verspricht SolidCAM mit der neuen Version 11, die zur AMB auf dem Messestand 141, in Halle 14.0 im Mittelpunkt stehen wird. Nach Aussage SolidCAM-Gründer und Geschäftsführer Emil Somekh, "erweitert das neue HSC-Modul die 3D-Bearbeitungsmöglichkeiten von SOLIDCAM um zahlreiche Funktionen, mit denen Anwender in der nahtlos in SolidWorks integrierten Arbeitsumgebung von SolidCAM komplexe NC-Programme für Hochgeschwindigkeitsmaschinen unterschiedlichster Hersteller erzeugen und simulieren können. Basierend auf der bewährten SolidWorks-Plattform können wir nun auch für die Bedürfnisse des Werkzeug- und Formenbaus eine integrierte Lösung anbieten."
Das HSC-Modul bündelt unter der bewährten, einfach zu erlernenden Bedieneroberfläche von SolidCAM unterschiedlichste Anfahr- und Bearbeitungsstrategien, mit denen sich zum Beispiel Schnitt- und Rückzugbewegungen der Achsen glätten lassen, was harmonischere Verfahrbewegungen und in Konsequenz auch längere Werkzeugstandzeiten ermöglicht. Das HSC-Modul optimiert die Werkzeugbahnen, reduziert dabei nicht benötigte Stützpunkte und sorgt durch eine stets optimale Anstellung der Schneide zur Werkstückoberfläche für qualitativ hochwertige, glatte Oberflächen.
Für die Endbearbeitung lassen sich nun sehr einfach Werkzeugbahnen erzeugen, bei denen eine Reihe von immer kleiner werden Schlichtwerkzeugen eingesetzt wird.
Die neuen Funktionen unterstützen die Kollisionskontrolle einschließlich der Wekzeughalter sowie den Einsatz von Formwerkzeugen.
Ein weiteres Plus: Mit zahlreichen Bearbeitungsstrategien des HSC-Modules können Anwender auch die Produktivität von älteren CNC-Fräsmaschinen steigern. So werden Luftschnitte drastisch minimiert. Außerdem errechnet das HSC-Modul Vorschübe, Beschleunigungs- und Abbremsraten konturabhängig. Die Algorithmen sorgen für "fließende" Achsbewegungen und optimale Eingriffswinkel der Werkzeuge. Das Ergebnis sind konstante Schnittbedingungen, was beste Oberflächengüten garantiert, die Werkzeugstandzeiten verlängert und unterm Strich die Prozess-Sicherheit signifikant erhöht.
Die neue Version 11 wird von SolidCAM ab dem viertem Quartal an die Kunden ausgeliefert.

Das HSC-Modul bündelt unter der bewährten, einfach zu erlernenden Bedieneroberfläche von SolidCAM unterschiedlichste Anfahr- und Bearbeitungsstrategien, mit denen sich zum Beispiel Schnitt- und Rückzugbewegungen der Achsen glätten lassen, was harmonische Verfahrbewegungen und in Konsequenz auch längere Werkzeugstandzeiten ermöglicht. Das HSC-Modul optimiert die Werkzeugbahnen, reduziert dabei nicht benötigte Stützpunkte und sorgt durch eine stets optimale Anstellung der Schneide zur Werkstückoberfläche für qualitativ hochwertige, glatte Oberflächen.